Gartenbewässerung mit Software planen: so geht’s

Eine grüne Oase rund um das Haus lässt das Herz höher schlagen und sorgt für mehr Komfort, Qualität und Extravaganz zuhause. Gleichzeitig bedeutet die Pflege von diversen Gartenanlagen auch eine Menge Zeit. Diese fehlt im regulären Alltag jedoch oft, weswegen hier Abschaffung gesucht wird. Gerade bei der Planung des Grundstücks treibt die Verzweiflung oft dazu, dass der Garten gar nicht erst angelegt wird. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, um auch ohne viel Pflege und Aufwand von einem begrünten Garten zu profitieren. Hier kommen Gartenbewässerungsanlagen zum Einsatz. Diese lässt nicht im Stich und sorgt dafür, dass der Garten immer grün bleibt. Der Vorteil hierbei ist, dass diese sowohl in den ersten Entwurf von Garten und Grundstück integriert als auch im Nachhinein gebaut werden kann.

Doch jeder Garten ist individuell und so möchte auch in diesem Bereich nicht immer auf standardisierte Lösungen gesetzt werden. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass auch die Bewässerungsanlage nach Maß geplant wird. Damit diese wiederum genau den Wünschen des Bauherren entspricht, sollte die Planung in Eigenregie durchgeführt werden. Dies hat verschiedenen Vorteile. Der Fokus liegt hier unter anderem darauf, dass die Kosten von einem Architekten gespart werden. Somit können durch die eigenständige Zeichnung und Planung ein großer Teil der Arbeit übernommen werden. So wird der Profi erst im späteren Verlauf arrangiert. Darüber hinaus können auf diese Art und Weise auch schlussendlich individuelle und stets zufriedenstellende Ergebnisse erreicht werden. Denn wird die Bauzeichnung vom Bauherren übernommen, können auch die individuellen Anforderungen und Ideen direkt umgesetzt werden. Trotz hochwertiger und vor allem einfach zu bedienender CAD-Softwares, welche auch für den Laien verwendbar sind, müssen dennoch einige Punkte beachtet werden. Erst mit diesen kann mit hochwertigen und effizienten Ergebnissen gerechnet werden.

Aufbau einer Bewässerungsanlage

Trotz individuellen Vorstellungen und Anforderungen bestehen sowohl standardisierte als auch geplante Bewässerungsanlagen stets aus denselben Komponenten. Hier wird ein Konzept bewahrt, welches die Funktion erst gewährleistet. So muss als Bauherr stets das Know-how über diese Punkte vorhanden sein, um die Basis für die zukünftige Bewässerungsanlage zu setzen. Im Anschluss kann sie wiederum durch verschiedenen Gadgets und Details erweitert sowie individualisiert werden. Zu den generellen Bereichen innerhalb der Bewässerungsanlagen im Garten gehören:

  • Wasserquelle
  • Wasser-Pipeline
  • Regner, Sprüher oder andere diverse Beregnungselemente

Durch die Kombination dieser drei Bestandteile wird die hochwertige Bewässerungsanlage gebildet. Dabei ist es jedoch maßgeblich, dass diese Grundkomponenten auf die Anforderungen des eigenen Gartens hin individualisiert werden.

Basis: die Wasserquelle einrichten

Eine Bewässerungsanlage sorgt dafür, dass der Garten zu jederzeit, selbständig und somit abseits von der Durchführung durch den Besitzer bewässert werden kann. Hierfür benötigt es wiederum eine Wasserquelle, von welcher aus die Bewässerung starten kann. Hierbei bestehen unterschiedlichste Möglichkeiten, welche sich durch verschiedene Vor- und Nachteile auszeichnen. So kann einerseits Wasser stets aufgesammelt und infolgedessen für die Bewässerung von Garten, Beet, Rasen und Pflanzen verwendet werden. Andererseits ist es ebenso möglich, eine Verbindung zur Wasserleitung herzustellen. Beide Optionen bieten dabei unterschiedlichste Vor- und Nachteile.

Dabei ist die nachhaltigere und umweltfreundlichere Variante ohne Frage der Einsatz einer Wasserquelle. Hier arbeitet die Bewässerungsanlage mit aufgefangenem Wasser, wodurch Verschwendung und Kosten minimiert werden. Während unterschiedlichste Optionen in diesem Bereich möglich sind, ist die Verwendung der Regenrinne wohl die häufigste. Dabei agiert die Wasserquelle als eine Art Tank, welcher Wasser für die Sprinkler zur Verfügung stellt. Dieser wird wiederum entweder unterirdisch eingebaut oder kann auch gleich nahe der Regenrinne aufgestellt werden. Das Prinzip gleicht jedoch dem der Regentonne, wobei infolgedessen das aufgesammelte Wasser wieder verteilt wird. Doch der einzige Haken hierbei stellt sich auch schnell heraus. Denn gibt es keinen Regen, kann selbstverständlich auch kein Wasser aufgefangen werden. Dies kann gerade in den warmen Jahreszeiten zum Verhängnis werden, weswegen es dieser Variation an Effizienz mangelt. Dafür wird wiederum umweltfreundlich vorgegangen und auch die Kosten halten sich in Grenzen.

Auf der sicheren Seite ist der Bauherr wiederum dann, wenn die Leitungen für die Bewässerungsanlage an der Wasserversorgung anschließen. Hier ist die Bewässerung jederzeit möglich und ist somit nicht an verschiedenen Außenbedingungen gekoppelt. Dafür ist hier mit höheren Kosten zu rechnen.

Um beide Varianten miteinander zu vereinen, kommen Kombinationslösen zum Einsatz. Mit diesen werden die Vorteile der Varianten zusammengelegt. Grundsätzlich wird hier erstere Art in Verbindung mit dem Aufsammeln von Regenwasser in einem Tank angewendet. Gleichzeitig ist die Bewässerungsanlage aber mit der Wasserversorgung verbunden. Ist der Tank voll, wird bei der Bewässerung auf dessen Inhalt zugegriffen. Die smarte Konstruktion erkennt jedoch, wenn dies nicht mehr der Fall ist. Infolgedessen greift das System auf die Wasserversorgung zu. Während die Kosten für so eine Kombinationslösung oftmals hoch sind, agiert sie im Anschluss dafür umweltfreundlich und nachhaltig. Denn hier kann sich der Bauherr sicher sein, dass kein Wasser verschwendet und somit die Umwelt geschont wird. Gleichzeitig bietet es eine effiziente Lösung, weswegen auch niemals die Gefahr besteht, dass Rasen und Co nicht rechtzeitig bewässert werden. Nach den erstmals höheren Anschaffungskosten hallten sich die Preise für die Wasserverwendung selbst im Rahmen und es wird eine durchaus hochwertige und innovative Lösung gebildet.

Für den Wassertransport: die Wasser-Pipeline

Steht einmal die Basis für die Wasserquelle im Rahmen der Bewässerungsanlage, muss dieses auch noch irgendwie verwendet werden können. Hierbei kommen Wasser-Pipelines zum Einsatz mittels welchen das Wasser vom Tank oder der Leitung bis zu den einzelnen Komponenten für die Bewässerung transportiert wird. Diese Pipelines werden dabei in den Boden integriert. Andernfalls ist die Verwendung bei der oberirdischen Verlegung nicht gewährt. Mehr als das besteht außerdem eine permanente Sturzgefahr und die Optik des Gartens wird gestört.

Für die effiziente Verwendung der Bewässerungsanlage werden von der Wasserquelle aus mehrere Leitungen geschlossen, welche im Untergrund verteilt durch den ganzen Garten reichen. So kann Wasser durch die Pipelines an verschiedene Orten innerhalb der Gartenanlage fließen. Doch auch hier ist auf Qualität bei den verschiedenen Komponenten zu setzen. In diesem Sinne muss bei den Rohren ein Material gewählt werden, welches keine Partikelrückstände hinterlässt, welche infolgedessen an die Pflanzen weitergeleitet werden. Dies könnte im weiteren Verlauf nämlich zu Verunreinigungen und somit umweltschädlichen Veränderungen im Boden führen. Infolgedessen wird ebenso das Wachstum der Pflanzen behindert und der Garten verliert an Pracht und Schönheit. Soll außerdem von Gemüse und Co im Garten gegessen werden, stehen ebenso gesundheitliche Nachteile im Fokus.

Wird in einer Gegend gebaut, in welcher regelmäßig Bodenfrost entsteht, so ist es ratsam, mit isolierten Rohren zu arbeiten. Denn andernfalls kann der Frost für Beschädigungen im Tank sorgen, was zu unkontrolliertem Austritt von Wasser und somit höheren Kosten sowie Schäden führt.

Wasserverteilung und die schlussendliche Bewässerung

Geht es um die eigentliche Bewässerung der Pflanzen und somit um die Verteilung des Wassers, stehen dem Bauherren verschiedene Optionen zur Verfügung. Wer sich hier nicht für eine bestimmte Art entscheiden will, kann auch auf ein individuelles Konzept setzen. Dabei kommen verschiedene Komponenten zum Einsatz, welche nach Belieben miteinander kombiniert werden können. Hier stehen aber neben funktionalen Punkten insbesondere die Pflanzen im Fokus. So benötigen diverse Vegetationen andere Bewässerungsoptionen. Sollen beispielsweise empfindliche Wurzeln und Hochbeete bewässert werden, ist es wichtig, dass sich die Komponenten nicht im Boden selbst befinden. Jene Elemente befinden sich dann also oberhalb des Bodens, wobei das Wasser auch in die Höhe gepumpt werden muss. Dafür kommen zusätzliche Pumpen zum Einsatz, weswegen bei der Einrichtung einer Bewässerungsanlage durchaus viel Planung verlangt wird. Wer das nicht will, setzt am besten jedoch auf austauschbare Bewässerungskomponenten. Hierbei ist die Errichtung der gesamten Anlage zwar kostenintensiver, aber gleichzeitig auch infolgedessen bei der Verwendung flexibler. So wird die Bewässerungsart immer an den Pflanzen angepasst und es besteht stets die richtige Anwendung für alle Fraktionen des Gartens.

Für mehr Raffinesse: Gadgets und Tools für die Bewässerungsanlage

Genauso wie in allen anderen Bereichen des Baus kann auch bei der Bewässerungsanlage auf innovative und smarte Gadgets gesetzt werden. Diese erleichtern die Anwendung und sorgen somit für mehr Raffinesse. Zu diesen gehören:
Zentrale Steuerungseinheiten: Hier können die Zeit der Bewässerung sowie die Menge individuell angepasst werden. Dies ist besondere im Sommer von Vorteil, wenn die Zeit auch spontan im Garten verbracht werden will. So steht die Bewässerung der Pflanzen sicherlich nicht im Weg. Mehr als das gibt es heutzutage auch verschiedene innovative Systeme, welche direkt mit Apps zusammenarbeiten. So wird die Bewässerungsanlage einfach über das Handy gesteuert.

Sensoren: Sensoren, welche die Luftfeuchtigkeit sowie den Wassergehalt im Boden messen, helfen bei der richtigen Bewässerung. So stimmt die Bewässerungsanlage ab, in welchen Mengen die Pflanzen mit Wasser versorgt werden.
Softwares: Besonders smart wird es mit Softwares, welche für das höchste Maß an Raffinesse bei der Bewässerungsalge konzipiert wurden. So sind diese direkt mit den einzelnen Komponenten verbunden. Infolgedessen wird die Art und Anordnung der verschiedenen Pflanzen angegeben, wobei die Bewässerungsanlage dementsprechend agiert und stets alle Teile ideal versorgt.

Produkte diese Art haben selbstverständlich nicht selten einen stolzen Preis, können aber dafür maßgeblich bei der effizienten Bewässerung helfen. So wird Stress rund um die Gartenpflege vermieden und man freut sich stets über einen schönen Garten.